Glücklicherweise ist der Februar bald vorbei!

Das Jahr 2024 begann in sportlicher Hinsicht durchaus vielversprechend. Sogar multisportiv.

Beginnen wir mit der Bewegungsform, die ich am allerwenigsten beherrsche: Yoga. Seit nunmehr drei Jahren praktiziere ich mehr oder weniger regelmäßig Yoga. Anleiten lasse ich mich dabei immer von Mady Morrison via YouTube. Über 400 Mal habe ich seither die Yogamatte ausgerollt. Das klingt auf den ersten Blick durchaus respektabel und theoretisch weiß ich mittlerweile, wie das alles funktioniert. Allerdings wurde meine Beweglichkeit seither eher schlechter als besser. Ich bin aber davon überzeugt, dass mein Verfall nicht wegen, sondern trotz Yoga scheinbar unaufhaltsam voranschreitet. Seit Jahresbeginn mache ich nun im Schnitt einen Yoga-Flow pro Tag, manchmal dauert dieser 10 Minuten, manchmal eine knappe Stunde. Insgesamt ist 2024 in dieser Hinsicht jedenfalls ein gutes Jahr.

Was zuletzt beim Laufen passiert ist, habe ich bereits geschildert. Ich pausiere nun seit etwa 3 1/2 Wochen – wann ich wieder ins Lauftraining einsteigen kann, steht in den Sternen, vielleicht nächste Woche, vielleicht in zwei Monaten. Vorletzte Woche hat ein erster Versuch auf dem Laufband ungefähr 2 Minuten gedauert, der zweite Versuch am Anfang letzter Woche ungefähr 8 Minuten und am Mittwoch und Samstag bin ich letzte Woche immerhin 2 Kilometer weit gekommen. Man soll ja nicht über den Schmerz rüberlaufen, dh ich habe die vier Läufe jeweils sofort beendet, wenn ich wieder etwas gespürt habe. Die Sehnenentzündung oder -reizung ist also offenbar noch nicht abgeklungen.

Am letzten Tag des vergangenen Jahres habe ich nach knapp 5 Jahren meine Mitgliedschaft im örtlichen Fitnessstudio gekündigt – zuletzt machte es mir überhaupt keinen Spaß mehr und meine 2 bis 3 Besuche pro Woche waren nur noch eine lästige und ziemlich sinnlose Pflicht. Nachdem ich meine Mitgliedschaft irgendwann mal für 4 Monate ruhend gestellt hatte, habe ich trotz Kündigung bis Anfang Juni noch Zugang. Um diese Zeit sinnvoll zu gestalten, habe ich mir im Jänner so eine Fitness-App mit KI-Trainer aufs Handy geladen und siehe da, die Motivation war plötzlich wieder da und groß! Zunächst entschied ich mich für ein Trainingsprogramm mit den Langhanteln, was mir aber bereits nach der ersten Einheit einen nicht enden wollenden Muskelkater in den Beinen bescherte. Einerseits zeigte mir das gleich mal meine Defizite auf, andererseits war dieser Zustand nicht wirklich mit meiner Lauferei kompatibel. Deswegen wechselte ich auf ein Trainingsprogramm mit Kurzhanteln. Das ist grundsätzlich gut gelaufen, bis ich mir letzte Woche aufgrund einer wohl zu schweren Hantel und schlechter Ausführung das rechte Handgelenk blöd verdreht habe, was mir wohl sowas wie eine Verstauchung beschert hat. Nach drei Tagen war das Handgelenk wieder alltagstauglich, aber es ist nach wie vor noch schmerzempfindlich und Schonung ist angesagt.

Und vor drei Wochen hat, nachdem es mir fast ein ganzes Jahr lang sehr treue und verlässliche Dienste erwiesen hatte, mein Immunsystem nun doch versagt – zunächst quälte mich eine Rachenentzündung, die danach nahtlos in einen Schnupfen übergegangen ist (der mich immer noch nicht ganz verlassen hat).

Alles in Allem bin ich nicht traurig, wenn dieser Pleiten-, Pech- und Pannen-Februar zu Ende geht. Ich hoffe, dass ich mit dem nahenden Frühling diese kleine Pechsträhne abstreifen und mich uneingeschränkt den Herausforderungen des Jahres widmen kann.

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